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3. KI-Forum IHK Ostwürttemberg

Der ITE zeigt gemeinsam mit Mitglied EXTRA Computer GmbH, wie europäische IT-Hardware schon heute wettbewerbsfähig ist.

Themengebiete: 3. KI-Forum, digiZ Aalen, IHK Ostwürttemberg, EXTRA Computer, europäische IT-Hardware

Beim 3. KI-Forum Ostwürttemberg im digiZ Aalen zeigten drei Unternehmen, wie konkret der Mittelstand KI bereits einsetzt. Der ITE zeigt gemeinsam mit Mitglied EXTRA Computer GmbH, wie europäische IT-Hardware schon heute wettbewerbsfähig ist.

Autor: : ITE-Redaktion

Veröffentlicht: 30. Juni 2026

Wie nutzt der Mittelstand künstliche Intelligenz heute tatsächlich? Genau dieser Frage widmete sich das 3. KI-Forum Ostwürttemberg am 11. Juni 2026 im digiZ Aalen, dem Digitalisierungszentrum der Region. Für den ITE waren Oliver Schmid und Joscha Kuch (Foto) vor Ort, auch im Rahmen einer Kooperation zwischen dem ITE und der IHK Ostwürttemberg.

Drei Perspektiven auf den KI-Alltag im deutschen Mittelstand

Nach der Begrüßung durch Peter Schmidt, Leiter des digiZ Ostwürttemberg, gaben drei Referenten aus der Region Einblick in ihren praktischen Umgang mit KI: Bernd Richter (Richter lighting technologies), Kai Walter (ZEISS Group) und Sascha Einloft (Max Schlatterer GmbH & Co. KG) sprachen unter anderem über eigene KI-Anwendungen, den wirtschaftlichen Nutzen solcher Projekte und die organisatorischen Hürden bei deren Einführung im Unternehmensalltag.

Interessant war dabei, wie unterschiedlich die einzelnen Unternehmen an die Frage herangehen, KI produktiv und zugleich DSGVO-konform einzusetzen. In diesem Kontext kommt immer wieder das Thema auf, wo die Daten eigentlich verarbeitet und gespeichert werden: auf Cloud-Infrastruktur großer Hyperscaler, direkt beim jeweiligen KI-Anbieter oder auf eigener, lokal betriebener Hardware. Damit rückt neben der Datensouveränität und dem Schutz unternehmenseigenen geistigen Eigentums auch eine ganz praktische Frage in den Vordergrund: Wo steht die Hardware, auf der KI-Anwendungen letztlich laufen, und wer betreibt sie?

Europäische Hardware zum Anfassen: ITE & EXTRA Computer

Genau an diesem Punkt setzte ein weiterer Programmpunkt des Forums an: ein Blick auf die dauerhafte digiZ-Ausstellung in Aalen. Dort ist seit kurzem ein gemeinsamer Aussteller von ITE und dem ITE-Mitglied EXTRA Computer GmbH zu sehen, organisiert durch den Verein. Im Mittelpunkt stehen die „EUROPA PCs“ des Unternehmens. Ein konkretes Beispiel dafür, dass IT-Hardware bereits heute wirtschaftlich konkurrenzfähig, mit einem relevanten Anteil europäischer Komponenten, gefertigt werden kann.

Das ist insofern bemerkenswert, als die Debatte um digitale Souveränität meist bei Software und Cloud-Infrastruktur ansetzt. Die EUROPA PCs zeigen, dass souveräne und transparente Workplace-Hardware kein Zukunftsthema ist, sondern bereits am Markt verfügbar: vom Bauteil bis zur Endmontage nachvollziehbar und mit europäischer Wertschöpfung verbunden. Für B2B-Entscheider, die Beschaffungsprozesse auf Resilienz und Nachvollziehbarkeit prüfen, ist das ein greifbarer Beleg dafür, dass sich europäische Alternativen wirtschaftlich tragen.

Was das für ITE-Mitglieder bedeutet

Der gemeinsame Aussteller im digiZ Aalen zeigt exemplarisch, welchen praktischen Mehrwert die ITE-Mitgliedschaft bieten kann: Der Verein schafft Plattformen, auf denen Mitglieder ihre Produkte und Lösungen einem relevanten Fachpublikum präsentieren können – vorausgesetzt, ein passendes Angebot ist vorhanden. Es geht dabei nicht um pauschale Sichtbarkeit, sondern um die gezielte Vermittlung dort, wo ein echter inhaltlicher Bezug besteht.

Die Teilnahme am KI-Forum unterstreicht zugleich, wie der ITE als Netzwerk regionale Gestaltungsplattformen wie das digiZ aktiv mitnutzt, um Wirtschaft, Forschung und öffentliche Hand zusammenzubringen.

Ausblick: Kooperation mit der IHK Ostwürttemberg

Die Teilnahme am KI-Forum war zugleich ein weiterer Baustein der sich entwickelnden Zusammenarbeit zwischen dem ITE und der IHK Ostwürttemberg. Beide Seiten verbindet das Interesse, regionale Unternehmen praxisnah bei der digitalen Transformation zu begleiten und europäische IT-Lösungen sichtbarer zu machen. Wie sich diese Kooperation konkret ausgestaltet, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Der Besuch im digiZ Aalen war dafür ein guter Ausgangspunkt.

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